Du

Weich scheint die Sonne
streicht sanft meine Haut
Benetzt mich wie Wasser
meine Seele jetzt taut

Auf geht mein Herz,
wie die Blume am Morgen
Und Augen die strahlen
ganz blau, bin geborgen

Offen und frei sein
lass Zukunft hinein
Vertraue und schaue,
was du mir jetzt bringst

Hab Angst noch ein wenig
Doch Sehnsucht mich treibt
In schützende Arme
Sind deine, ganz warme

So atme ich leise
und höre dir zu
Und achte auf Töne
die juchzen wie du

Berauschst meine Sinne
ich gebe mich hin
Der Fluß treibt mich fort
Wie ein Blatt und ein Wort.

Der Narr

Mit den Augen gekullert,
die Welt sich verdreht.
Verwirbelnde Beine
der Kopf uns jetzt schwindelt.

Wenn nun auch im Leben
Das Eine zum Anderen findet
Die Liebe mit Sehnsucht
sich endlich verbindet.

Der Regen verdunstet
im Wandel der Sonne.
Der Tropfen wird Nebel
und schwebt sich ins Tal.

Zur Ruhe sich betten
die Liebsten zur Stunde,
zerfließen in Träumen
im Sand sanfter Schäume.

Da prickelt das Meer
und tanzen die Wellen.
Hinfort flieht das Grau
Blau glitzernd - da schau!

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