Ein Gedicht zur Jahreswende

So geht denn dieses Jahr zu Ende bald
Man sagt - im Jänner wird es bitterkalt!

So schwing für heute ich die Zipfelmütze
verlier die Hoffnung nicht, dass es was nütze.

Hoch und runter geht es immer wieder,
Schon im Mai wird blühn der vielbesagte Flieder.

Für heute setz ich auf den nicht vorhandnen Hut
Und schließ den Laden zu - ganz frohgemut.

Winterspaziergang

Weiss knirscht der Schnee
unter unseren Tritten.
Dick eingepackt
von Kopf bis Fuß.

Ich halte deine kalte Hand.
Schwarze Krähen
fliegen schimpfend
über eisgefrorenem See.

Ein kalter Wind weht 
durch dürre Äste und
laublose Wipfel
kahler Bäume.

Unsere roten Nasen
reiben wir und blinzeln
mit den Augen
der gelben Wintersonne entgegen.

Ich schließ die Augen
und umarm dich lang -
eine Zeit die ewig wirkt.

Ein süßer Kuss,
dann glühen wir.
Ein letzter Blick,
dann gehen wir.

Ein Wintertraum
im weißen Schnee.

Vom Suchen und Finden

Mich in dir zu finden.
Dich in mir zu finden.
Wenn wir uns finden.
Wir zu uns finden.

Wenn du mich findest.
Wenn ich dich finde
Findest du?
Finde nicht!

Habe nichts! 
Tauge nichts!
Tauge nicht
zum Suchen.

Vierzig

Fünf Finger hat die Hand.
Fünf Zehen hat der Fuß.
Zusammen sind das Zehn.

Mal zwei - das gibt dann Zwanzig.
Mit dir da sind es Vierzig.
Und Vierzig - bin ich auch nicht mehr.

In der Badewanne

Heute morgen in der Wanne,
hatte ich ne kleine Panne
Rutschte aus und legte mich
Voll und mitten aufs Gesicht

Brettelbreit so lag ich da
und schrie ganz laut nach der Mama
Das Blut das lief mir aus der Stirne
Auh - und pochen tat mir da die Birne 

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